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Mittelstands-Innovationstag 2019 in Berlin:
Bundesweite Leistungsschau technologieorientierter KMU

Bundesweit laufen derzeit vielerorts Vorbereitungen zum Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Am 9. Mai 2019 werden dazu in Berlin 300 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Forschungsinstitute aus dem gesamten Bundesgebiet und dem diesjährigen Gastland Österreich erwartet. Sie präsentieren über 200 Neuheiten aus ihren Kreativ- und Zukunftsabteilungen.

Mehrheitlich verdanken die Hightech-Innovationen ihre Existenz einer Projektförderung durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi. Das Programm kann auf eine mittlerweile über zehnjährige Erfolgsgeschichte zurückblicken, in deren Verlauf rund 6 Milliarden Euro Fördermittel bewilligt und deutlich über 40.000 Innovations-Projekte angeschoben wurden. Allein 2018 wurden über 500 Millionen Euro bewilligt und rund 3.200 neue Projekte initiiert. Das ZIM erreicht besonders viele kleine und junge Mittelständler. Von den Mitteln profitieren Projekte aus allen Technologiegebieten; eine Vielzahl der Vorhaben adressiert wichtige Zukunftsfelder wie 3D-Druck, Ressourceneffizienz sowie Künstliche Intelligenz und weitere Digitalisierungstechnologien.
Präsentiert werden beim Innovationstag auch zahlreiche Projektergebnisse aus dem weiteren Spektrum der technologieoffenen BMWi-Förderung, die Mittelständler in jeder Phase des Innovationsprozesses („Von der Idee zum Markterfolg“) unterstützt – unter anderem mit der vorwettbewerblichen „Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)“ und dem Programm „Innovationskompetenz (INNO-KOM)“.
Der Open air-Veranstaltung bildet zugleich eine ideale Plattform für den Dialog zwischen Wissenschaftlern, Unternehmern, Politikern, Journalisten und interessierter Öffentlichkeit. Erneut werden rund 2.000 Besucher erwartet.
International orientierte Mittelständler finden reichhaltige Angebote in der International Area: Hier gibt es unter anderem ein Partnering Event und Erstanlaufstellen zur Anbahnung grenzüberschreitender Innovationsprojekte. Im Fokus stehen insbesondere Anknüpfungspunkte zum Gastland Österreich, wo die Beteiligung an der internationalen ZIM-Kooperation besonders rege ist.

Impressionen vom Innovationstag 2018 finden sich hier, Informationen zum ZIM hier. Auf einen Blick:

Was: Innovationstag Mittelstand
Wo: AiF Projekt GmbH, Tschaikowskistraße 49, 13156 Berlin-Pankow
Wann: 9. Mai 2019, 10 bis 16.00 Uhr
Details: www.zim.de / www.aif-projekt-gmbh.de
Twitter: #innotag2019



Um die Zusammenarbeit mit ausländischen Kooperationspartnern zu erleichtern, hat das BMWi mit verschiedenen Ländern Vereinbarungen zur gemeinsamen Innovationsförderung für den Mittelstand getroffen. Die Unternehmen und Forschungseinrichtungen der beteiligten Länder werden im Rahmen von grenzüberschreitenden Ausschreibungen zur Einreichung von Anträgen für Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE-Projekte) eingeladen. Die Verfahren der Begutachtung und Bewilligung der FuE-Projekte sind unter den beteiligten Ländern abgestimmt. Die Projektpartner werden nach den Förderrichtlinien des jeweiligen Landes unterstützt - die deutschen Unternehmen nach der aktuellen ZIM-Richtlinie, die für transnationale Kooperationen einen um bis zu 10% erhöhten Fördersatz vorsieht.
Zusätzlich zu den regelmäßig veröffentlichten bi- und multilateralen Ausschreibungen ist es für die deutschen ZIM-Antragsteller grundsätzlich und jederzeit möglich, Förderung für ein FuE-Kooperationsprojekt mit internationalen Partnern zu beantragen. Die FuE-Partner im Ausland werden dabei nicht aus dem ZIM heraus gefördert, sondern stellen ihre Finanzierung selbst sicher (ggfs. unter Inanspruchnahme der jeweiligen Förderprogramme im eigenen Land).
Nähere Informationen erhalten Sie auf der u.g. ZIM-Webseite.
Fragen rund um das Thema "Internationale Kooperationen im ZIM" beantwortet Ihnen gern das Team International der AiF Projekt GmbH telefonisch unter 030 48163-589 oder per E-Mail an international@aif-projekt-gmbh.de.

 http://www.zim-bmwi.de/internationale-fue-kooperationen

PDF-DateiZIM-International



Das bei der AiF Projekt GmbH ansässige Koordinationsbüro "Internationale FuE- Kooperationen" arbeitet eng mit dem BMWi und zahlreichen Partneragenturen und Ministerien anderer Länder zusammen, um Kooperationen deutscher ZIM-Antragsteller mit ihren internationalen Projektpartnern zu fördern.
In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auf den nächsten Partnering Event hinweisen, der von den FuE-fördernden internationalen Netzwerken IraSME und CORNET am 31. Januar 2017 in Aachen organisiert wird. In den beigefügten Anlagen finden Sie alle wichtigen Informationen zu dem kommenden Event und den Organisatoren. Weitere Informationen sowie die Registrierung finden Sie unter folgendem Link: https://www.b2match.eu/irasme-cornet-aachen-2017

Die Zielgruppe für diese kostenlose Veranstaltung sind KMU, KMU-Vereinigungen, Forschungseinrichtungen und Universitäten, welche im internationalen Kontext transnationale Kooperationsprojekte und Projekte der Gemeinschaftsforschung mit ausländischen Partnern durchführen und einen entsprechenden Förderantrag einreichen wollen. Auf deutscher Seite werden die Antragsteller über das ZIM bzw. die IGF gefördert.
Wir würden uns freuen, wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen und/oder Ihre Geschäftspartner diesbezüglichen informieren könnten, um den Bekanntheitsgrad der gerade für forschende KMU sehr interessanten Veranstaltung weiter zu erhöhen.

PDF-DateiPartnering Event Aachen



Das bei der AiF Projekt GmbH ansässige Koordinationsbüro "Internationale FuE- Kooperationen" arbeitet eng mit dem BMWi und zahlreichen Partneragenturen und Ministerien anderer Länder zusammen, um Kooperationen deutscher ZIM-Antragsteller mit ihren internationalen Projektpartnern zu fördern.
In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auf den nächsten Partnering Event hinweisen, der von den FuE-fördernden internationalen Netzwerken IraSME und CORNET am 24. November in Prag organisiert wird. In den beigefügten Anlagen finden Sie alle wichtigen Informationen zu dem kommenden Event und den Organisatoren. Weitere Informationen sowie die Registrierung finden Sie unter folgendem Link: https://www.b2match.eu/irasme-cornet-prague-2016

Die Zielgruppe für diese kostenlose Veranstaltung sind KMU, KMU-Vereinigungen, Forschungseinrichtungen und Universitäten, welche im internationalen Kontext transnationale Kooperationsprojekte und Projekte der Gemeinschaftsforschung mit ausländischen Partnern durchführen und einen entsprechenden Förderantrag einreichen wollen. Auf deutscher Seite werden die Antragsteller über das ZIM bzw. die IGF gefördert.
Die Partnering Events werden mehrmals pro Jahr bei wechselnden Gastgebern abgehalten. An der letzten Veranstaltung, die im Rahmen des Innovationstag Mittelstand im Juni dieses Jahres in Berlin stattfand, nahmen Vertreter von 24 KMU, 30 Forschungseinrichtungen und 25 Förderagenturen teil, um ihre jeweiligen Aktivitäten vorzustellen und Partner für künftige FuE-Projekte zu finden. Eine Übersicht der vergangenen Partnering Events mit Teilnehmerlisten und Präsentationen finden Sie unter http://www.ira-sme.net/events/previous-events/.

Wir würden uns freuen, wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen und/oder Ihre Geschäftspartner diesbezüglichen informieren könnten, um den Bekanntheitsgrad der gerade für forschende KMU sehr interessanten Veranstaltung weiter zu erhöhen.

PDF-DateiIraSME Flyer

PDF-DateiPartnering Event allgemein

PDF-DateiPartnering Event Agenda



Zur Beratung des Wirtschaftsetats im Haushaltsausschuss erklärt Anja Hajduk, Mitglied im Bundestag und Berichterstatterin für den Haushalt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie:

Minister Gabriel hat im Haushaltsausschuss bestätigt, dass er seine eigene Ankündigung an den Mittelstand nicht einhalten wird. In der Digitalen Strategie 2025 hatte er im März dieses Jahres noch erklärt, bis 2018 das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) auf 700 Millionen und die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) auf 200 Millionen Euro zu erhöhen. Doch weder finden sich diese Zahlen im Haushaltsentwurf, noch ist eine schrittweise Steigerung in der Finanzplanung 2017 vorgesehen. Beim ZIM bleibt der Minister mit mehr als 150 Millionen Euro unter seiner Ankündigung, bei der IGF fehlen 61 Millionen Euro. Der Minister vernachlässigt die wettbewerbsnotwendige Innovations- und Forschungsförderung und lässt so den Mittelstand im Stich.
Die Rechtfertigung des Ministers, er habe die Prioritäten auf die Förderung der Mikroelektronik verschoben, wäre hinnehmbar, wenn davon auch der Mittelstand profitieren würde. Die Realität ist jedoch eine ganz andere: Nach Angaben des Ministeriums werden weniger als fünf Prozent der Bewilligungssumme für Kleine- und Mittlere Unternehmen (KMU) in Anspruch genommen werden.
Bei der IGF wird der Stau guter Forschungsanträge inzwischen länger, als ein Freitagnachmittag vor dem Hamburger Elbtunnel. Wir haben im Haushaltsausschuss die Erhöhung der Mittel der erfolgreichen IGF auf 200 Millionen Euro beantragt. Die Koalition hat den Antrag abgelehnt. Mit diesen letzten Haushaltsverhandlungen der Legislaturperiode bestätigt Gabriel seinen Ruf, der Minister der wenigen Großen zu sein - der forschende Mittelstand hat bei dieser Politik das Nachsehen.



Wir waren dabei und wer wusste wo wir - am Veranstaltungsrand versteckt - standen, der hat uns auch gefunden ...

PDF-DateiFlyer_Innovationstag_2016

Grafik-DateiBMWi-InnoTag_23



Das Zehn-Punkte-Programm des BMBF für mehr Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen

PDF-DateiBMBF 10 Pkt Programm